Interaktive Umweltbildung

Die 10 x 10 Meter Insektenwiese

ein kleines Naturparadies voller Leben

Entdecke interaktiv, wie Wildblumen, Insekten, Nistplätze und natürliche Strukturen gemeinsam einen wertvollen Lebensraum schaffen.

3D Render einer Insektenwiese

Biodiversität

Sehr hoch

Fläche

100 m²

Zentrale Erlebnisfläche

Interaktive 3D-Wiesenansicht

Klicke auf die markierten Bereiche der 10 × 10 m Fläche und entdecke die einzelnen Lebensräume, ihre Bewohner und ökologischen Funktionen.

Top-Down-Karte Insektenwiese
Wildblumen
Kräuterzone
Insektenhotel
Totholz
Sandarium
Steinhaufen

Warum eine Insektenwiese?

Insektenwiesen leisten einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität und zum ökologischen Gleichgewicht.

Artenvielfalt fördern

Heimische Wildpflanzen und naturnahe Strukturen bieten Lebensraum für Hunderte Insektenarten, Vögel und Kleintiere.

Bestäubung sichern

Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge bestäuben Nutzpflanzen und sind unverzichtbar für unsere Ernährung.

Mikroklima verbessern

Grünflächen kühlen die Umgebung, speichern Wasser und schaffen ein angenehmes lokales Klima.

Umweltbildung

Eine Insektenwiese ist ein lebendiges Klassenzimmer für Kinder, Familien und Naturinteressierte.

Die wichtigsten Elemente

Jedes Element erfüllt eine spezifische ökologische Funktion und trägt zum Gesamtsystem bei.

Wildblumenbereich
Nahrung 30% Fläche

Wildblumenbereich

Heimische Wildblumen wie Kornblume, Margerite und Wiesensalbei bieten Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Mehr erfahren
Kräuterzone
Bestäuber

Kräuterzone

Blühende Kräuter wie Thymian, Oregano und Salbei locken besonders Wildbienen und Schwebfliegen an.

Mehr erfahren
Insektenhotel
Nistplatz

Insektenhotel

Ein geschützter Nistplatz für Wildbienen und andere nützliche Insekten zur Unterstützung der Fortpflanzung.

Mehr erfahren
Totholzbereich
Lebensraum

Totholzbereich

Alte Äste und Holzstücke bieten Lebensraum für Käfer, Spinnen, Asseln und Larven. Wichtig für den Nährstoffkreislauf.

Mehr erfahren
Sandarium
Bodennister

Sandarium

Eine offene Sandfläche für bodennistende Wildbienen. Viele Arten nisten direkt im Boden.

Mehr erfahren
Steinhaufen
Mikroklima

Steinhaufen

Steine speichern Wärme und bieten Verstecke für Insekten, Eidechsen und andere Kleintiere.

Mehr erfahren

Aufbauplan 10 × 10 m

So könnte die optimale Flächenverteilung auf 100 m² aussehen.

Wildblumen

30%

Gräser

15%

Kräuterzone

10%

Sandarium

8%

Steinhaufen

7%

Totholz

10%

Insektenhotel

5%

Sonstiges

15%

Im Jahreslauf

Die Wiese verändert sich mit den Jahreszeiten – jede bringt ihre eigene Magie.

Frühling

Frühling

Erste Blüten erscheinen, Wildbienen starten ihre Aktivität. Krokusse und frühe Wildblumen bieten erste Nahrung.

März - Mai
Sommer

Sommer

Hauptblütezeit mit maximaler Artenvielfalt. Schmetterlinge, Hummeln und viele Käferarten sind besonders aktiv.

Juni - August
Herbst

Herbst

Samenstände bieten Nahrung für Vögel. Insekten suchen Rückzugsorte in Stängeln, Totholz und Steinen.

September - November
Winter

Winter

Überwinterung in hohlen Stängeln, Holz und Boden. Die stehenden Strukturen sind überlebenswichtig.

Dezember - Februar

Pflegekalender

Eine Insektenwiese braucht wenig Pflege – aber zur richtigen Zeit.

März / April

Frühjahr

Fläche beobachten und kontrollieren. Nicht zu früh mähen – viele Insekten überwintern in Stängeln und Gräsern.

Mai - August

Sommer

Blütezeit – möglichst wenig eingreifen. Nur bei Bedarf invasive Arten entfernen. Wasserstelle regelmäßig auffüllen.

September / Oktober

Herbst

Teilmahd durchführen. Nicht die gesamte Fläche auf einmal mähen. Schnittgut entfernen, damit der Boden mager bleibt.

Winter

Dezember - Februar

Strukturen stehen lassen! Totholz nicht entfernen. Stängel und Gräser bieten wichtige Überwinterungsplätze.

Projekt starten

Plane deine eigene Insektenwiese – egal ob 10, 50 oder 100 m². Schon kleine Flächen machen einen großen Unterschied.